18.04.2019 Textilmuseum Sorntal
Organisation: Helen Giagonia, Bericht: Susanne Mäder, Bildershow: Urs Mäder
Es ist wieder der 3. Donnerstag im Monat. Das Wetter im April hat es sehr gut mit uns gemeint.
Aus allen Richtungen strömten die Teilnehmer mit Auto, Zug und Bus nach Niederbüren. Im Restaurant ‘alte Herberge’ wurden wir verwöhnt. Die Küche und der Service waren vorzüglich.
Pünktlich dislozierten wir vor 13.30 Uhr mit den Autos und Postauto zum Textil-Museum Sornotal. Dort erwartete uns Herr Gottlob Lutz.
Im Erdgeschoss zeigte uns Herr Lutz die sauber geführten Bücher. Jeder Kunde wurde mit Stoffmuster und Konditionen zu Buche geführt. Eindrücklich war auch die Strohverarbeitung zu einfachen Stroh-Hüten und die kunstvollen geflochtenen Strohbänder. Im Parterre hat es viele verschiedene Stickereien, Spulräder, Stoffdruck und Strohverarbeitung. Eindrücklich waren auch die Fädelmaschinen. Vorher mussten die Kinder diese Arbeit verrichten. Die Löhne waren auch eindrücklich; die Männer hatten einen Tagelohn von 60 Rappen, die Frauen 30 und die Kinder die Hälfte. Gearbeitet wurde von Montag bis Samstag; wer sich am Sonntag weiterbildete, hatte die Chance, einen besseren Job zu erhalten.
Nach der Führung verteilten sich die Teilnehmer wieder in alle Himmelsrichtungen.
Es war ein schöner Anlass!


Zur alten Herberge Das Textilmuseum Sorntal


Maschinensaal Erdgeschoss Musterbücher


Interessierte Zuhörer Der Strohhut, wie er sein sollte!


Jacquardhandwebstuhl Textilien, Nähmaschinen